Use Cases ohne Struktur: Warum wir Transparenz in Datenräumen brauchen
„Was macht ihr eigentlich konkret mit Datenräumen?“ – eine Frage, die intern wie extern immer wieder aufkommt, wenn es um datengetriebene Projekte geht. Die Antwort: eine ganze Menge. Nur ist das für Außenstehende oft nicht direkt erkennbar.
Viele unserer Use Cases nutzen nämlich dieselben grundlegenden Datenräume – unabhängig von der Branche. Und trotzdem gibt es bislang keine klare Übersicht, welche Use Cases welchen Datenräumen zugeordnet sind. Genau das wollen wir ändern.
Eine Datenraum-Übersicht, die Synergien sichtbar macht
In vielen Teams entstehen innovative datenbasierte Anwendungsfälle. Einige befassen sich mit Nachhaltigkeit und CO₂-Fußabdruck, andere mit Lieferketten oder Maschinenzuständen. Was dabei oft übersehen wird: Diese Use Cases basieren auf ähnlichen Datenstrukturen – und damit auf denselben Datenräumen.
Trotzdem wird dieses Wissen kaum geteilt. Warum? Es fehlt an einer übersichtlichen, verständlichen Struktur, die alle Anwendungsfälle transparent einem oder mehreren Datenräumen zuordnet.
Das hat in der Praxis gleich mehrere Folgen:
- Redundante Diskussionen darüber, welcher Datenraum für welchen Use Case passt
- Schlechtere Wiederverwendbarkeit von Lösungen
- Kaum systematische Erkenntnisse über datenraumübergreifende Muster
Unsere Lösung: Eine klare, visuelle Übersicht, die alle Use Cases strukturiert nach Datenraum und Branche zeigt. Damit lassen sich Muster erkennen, Synergien schaffen – und Projekte gezielter ausrichten.
Wir haben uns dabei an einem einfachen Raster orientiert:
| Use Case | Branche | Genutzter Datenraum | Reifegrad (z. B. PoC, Pilot) |
|---|---|---|---|
| Digitaler Produktpass | Maschinenbau, Auto | Manufacturing-X | Pilotphase |
| Lieferketten-Tracking | Handel, Automotive | Mobility, Logistik | Proof of Concept |
| Predictive Maintenance | Produktion, Energie | Industrie 4.0 / Gaia-X | Produktiv |
Das Ziel ist nicht, alles über einen Kamm zu scheren – sondern Transparenz zu schaffen. Die Zuordnung erfolgt bewusst flexibel: Ein Use Case kann mehreren Datenräumen zugeordnet sein, genauso wie ein Datenraum verschiedene Branchen unterstützt.
Learnings aus den ersten Rückmeldungen
Die Erstellung der Übersicht ist kein Selbstzweck – sie hat ganz konkrete Effekte:
- Klarheit im Projektteam: Die Übersicht hilft, wenn neue Kolleg:innen onboarden oder Projektverantwortliche den strategischen Kontext verstehen wollen.
- Effizientere Kommunikation mit Partnern: Wenn klar ist, welcher Datenraum betroffen ist, lassen sich Anforderungen schneller klären.
- Bessere Skalierung: Ähnliche Use Cases können schneller in neue Branchen übertragen werden, weil die Datenlogik bereits bekannt ist.
Fazit: Kleine Übersicht – große Wirkung
Ein Use Case ist kein Selbstläufer. Ohne Kontext bleibt sein Nutzen oft auf das einzelne Projekt begrenzt. Durch die Zuordnung zu Datenräumen machen wir Zusammenhänge sichtbar – und schaffen die Grundlage für Wiederverwendung, strategische Ausrichtung und branchenübergreifende Skalierung.
Die Übersicht ist ein erster Schritt. Der nächste könnte sein: Gemeinsam mit euch weitere Use Cases identifizieren, zuordnen und die Struktur iterativ verbessern.
Du willst Use-Cases effizient strukturieren? Dann schau dir unsere Lösungen für Connected Data Spaces an.


